Am 15. Mai 1916 ...

Um 0600 Uhr begann mit der Feuereröffnung der öst.-ung. Artillerie die Frühjahrsoffensive (auch Strafexpedition genannt) der Heeresgruppe Erzherzog Eugen gegen das Königreich Italien. Es sollte der Versuch werden, aus den Bergen Südtirols in die venezianische Tiefebene zu stoßen und so die italienischen Armeen am Isonzo einzukesseln.

Das k.k. Landwehrinfanterieregiment Linz Nr. 2 verließ am Nachmittag des 15. Mai seine Kantonierungsorte im Raum Pinzon - Neumarkt und marschierte nach Salurn, wo es um 2300 Uhr anlangte. In den nächsten 14 Tagen rückte das Regiment ständig vor und erreichte das Val d'astico, wo es als Divisionsreserve zum Einsatz kam.

Am 1. Mai 1916 ....

Nach dem Einsatz im Lepena-Tal wurde das Regiment nach Südtirol, südlich von Bozen verlegt, um bei der Frühjahrsoffensive gegen Italien mitzuwirken. Am 30. März 1916 wurden folgende Kantonierungsräume bezogen: Regimentskommando und II. Baon in Pinzon, I. Baon in Mazon, III. Baon in Glen. Das Regiment sollte bis 15. Mai 1916 dort verleiben.

Am 1. Mai 1916 waren die mit der Tapferkeitsmedaille Ausgezeichneten als Gäste des Regimentskommando in Pinzon. Am Ortsplatz wurde eine Festtafel errichtet und die Regimentsmusik spielte auf.

REINGRUBER-Stein

Auf einer Lichtung an den Abhängen des Lichtenbergs, unterhalb der Sendeanlage, befindet sich ein Felsblock mit eigenartigen Zeichen. Sie wurden bei Holzarbeiten freigelegt und dem Obmann des Kameradschaftsbundes Eidenberg, Herr Dr. Thomas Schwierz, gelang es die Zeichen nach mühevollenb Recherchen zu enträtseln. 1930 hatte Alois Reingruber seinem gefallenen Bruder Johannes auf diesem Stein ein Andenken gesetzt. Die folgenden Zeichen finden sich auf diesem Stein: J + R / 5 M 1897 E / 29 A 1917 / K Mo / A 30 R Übersetzt bedeutet dies: Johannes + Reingruber / geboren am 5. Mai 1897 in Eidenberg / gefallen am 29. August 1917 / begraben im Küstenland in Mohorini / Alois 1930 Reingruber. Johannes Reingruber fiel als Soldat des L.I.R. 2 in der 11. Isonzoschlacht an den Hängen des Faijtii Hrib.

Tot ist nur, wer vergessen wird!

LANDWEHR-KASERNE

Im Anschluß an den Exerziertag im Amtsgebäude Garnisonsstraße verlegten die Teile des LIR 2 zu einem Fototermin vor die Landwehr-Kaserne in der Derfflingerstraße (Nr. 8) in Linz. Vor dem Eingang wurden zahlreiche Aufnahmen (Gruppenfotos, Einzelportraits) gemacht. Die Kaserne wurde 1896 erbaut und war der letzte Friedensstandort des k.k. Landwehrinfanterie-Regiments Linz Nr. 2 und wurde 2009 unter Denkmalschutz gestellt.

EXERZIERTAG 2016

Am 19. März 2016 folgten wieder zahlreiche Kameraden des LIR 2 aber auch anderer Traditonsregimenter der Einladung zum jährlichen Exerziertag im Amtgebäude Garnisonsstrasse (ehem. Artilleriekaserne). Es war wahrscheinlich das letzte Mal, dass wir unser Exerzieren in dieser Kaserne durchführen konnten, da eine Absiedlung der Dienststellen auf den Fliegerhorst Vogler geplant ist.

Bei nahezu prächtigem Frühlingswetter konnten die Exerzierkenntnisse für die kommende Ausrückungssaison wieder auf Stand gebracht werden. Die schon zur Tradition gewordene Verpflegung durch das IR 42 aus Gmunden tat ihr Übriges zu einem gelungenen Ausbildungstag.

Das Kommando des LIR 2 würde sich freuen, wenn an den nächsten Exerziertagen noch mehr Angehörige anderer Traditionsregimenter teilnehmen. Das gemeinsame Üben schafft die Basis für gelungene Auftritte in der laufenden Ausrückungssaison.

GEDENKFEIER AM UNTERSBERG

Bei prächtigem Herbstwetter fand am 3. Oktober, wie jedes Jahr wieder, die Gedenkfeier für die Gebirgsjäger am Untersberg bei Salzburg statt. Auf Einladung des k. u. k. Infanterieregoiments Nr. 59, den Rainern, konnte auch heuer wieder unser Fahnentrupp an dieser Feier vor beeindruckender Landschaftskulisse teilnehmen. Wir dürfen auf diesem Wege den "Rainern" unter ihrem neuen Kommandanten, Mjr Guido Zobel von Giebelstadt recht herzlich zur vollzogenen Kommandoübergabe gratulieren.

Im Anschluß ergab sich auch noch die Gelegenheit an der Wiedereröffnung des Salzburger Wehrgeschichtlichen Museums teilzunehmen. Das Museum ist nunmehr in der Schwarzenberg-Kaserne in Wals-Siezenheim angesiedelt. In jedem Fall ein sehenswertes Museum, vor allem auch für alle an der Geschichte des Österreichischen Bundesheers Iinteressierten.

 

Obstl STEINGRESZ neuer Kommandant des Panzergrenadierbataillons 13

Der Bundesminister  bestellte Anfang August Herrn Oberstleutnant Alfred STEINGRESZ, MSD zum neuen Kommandanten des Panzergrendierbataillons 13 (PzGrenB13) in RIED. Obslt STEINGRESZ folgt in dieser Funktion Obst Ing. Martin BOGENREITER, MSD nach, der als stellvertretender Brigadekommandant nach HÖRSCHING wechselt. Am 29. Oktober 2015 findet nunmehr der offizielle Festakt statt.

Wir dürfen auf diesem Weg beiden Herren vorweg die besten Wünsche für ihre neue Funktion aussprechen

Ausstellung Schloßmuseum Ebelsberg

Die Ausstelllung über Feldmarschallleutnant Novak von Arienti im Schloßmuseum Ebelsberg wurde bis 26. Oktober 2015 verlängert. Die Ausstellung ist ein Projekt der Militärwissenschaftlichen Abteilung des LIR 2 unter der Leitung von Hptm i.Tr. Andreas Danner. Eine sehenswerte Präsentation, die man sich nicht entgehen lassen sollte.